log Oberschule Winsen (Aller)  |  Tel. 05143 66518-0

Schüler

Hinter dem Namen „Schule im Allertal“ verbirgt sich die mit über 1000 Schülerinnen und Schülern größte Oberschule im Landkreis Celle, die Oberschule Winsen (Aller) mit der Außenstelle Wietze.

Leitgedanken der Schule

Wirft man ein Blick auf die Homepage der Schule, www.schule-im-allertal.de, fällt einem gleich auf, dass mehr Fragen als einfache Lösungen gegeben werden: "Wer bin ich? Welchen Weg sollte ich einschlagen, um erfüllt und glücklich durchs Leben zu gehen?“ Diese zentralen Fragen, die selbst die beste Schule nicht beantworten kann, können auch nicht durch den Besuch der Schule im Allertal beantwortet werden. Gleichwohl verspricht die Schule, dass man sich nicht nur dafür interessiert, wie leistungsfähig die Schülerinnen und Schüler aktuell sind, sondern auch dafür, was sich die Kinder der Schule von ihrer beruflichen Zukunft erhoffen.

Entwicklungsplan für möglichst langes gemeinsames Lernen

Eingebettet in die pädagogische Überzeugung, möglichst lange gemeinsames Lernen offen zu halten, bietet die Schule im Allertal einen dreistöckigen Entwicklungsplan an, um möglichst allen Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu geben einen erweiterten Sekundarabschluss I zu erreichen der für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe an einem allgemeinbildenden oder berufsbildenden Gymnasium berechtigt.

Im fünften Jahrgang heißt es zunächst einmal: Ankommen in der größten Celler Schule. Untergebracht im ehemaligen Gebäude der Grundschule im Gildesweg in Winsen, haben die Kleinsten ihren Bereich mit eigenem Schulhof und tollen Spielmöglichkeiten. Die Klassenlehrkräfte sind mit vielen Stunden in den Klassen und durch die sogenannten „Doppelsteckungen“ von Co-Klassenlehrern wird eine enge Beziehung zu den Kindern aufgebaut. Die Größe der Lerngruppen ist mit 24 Schülerinnen und Schülern pädagogisch sinnvoll. 

Aktuell wird in der Schule diskutiert, ob man nicht auch im sechsten Jahrgang auf die Differenzierung in den Leistungskursen G (grundlegende Anforderungsebene-Hauptschule), E (erhöhte Anforderungsebene-Realschule) und Z (zusätzliche Anforderungsebene-Gymnasium) ab dem nächsten Schuljahr verzichtet, um dadurch mehr Raum für das systematische Erlernen des eigenverantwortlichen Lernens der Kinder in den sogenannten drei Kooperativen Wochenplan-Stunden, kurz KoWo genannt, zu erhalten. Unterstützt wird der wichtige Bereich „Lernen macht Freude“ durch ein überaus großes Angebot an Arbeitsgemeinschaften an der Schule im Allertal. Hier zeigen sich die finanziellen Möglichkeiten einer großen Schule, denn die Schülerinnen und Schüler können aus mehr als 30 Arbeitsgemeinschaften und Projekten wählen. Da die Schule im Allertal eine Schule mit gymnasialem Zweig ist, beginnt im sechsten Jahrgang die zweite Fremdsprache Französisch.   

Keine Hausaufgaben in den Jahrgängen 5-7, dafür KoWo

Bewusst hat sich die Schule im Allertal entschieden nicht schon nach dem 6. Jahrgang Klassen neu zu bilden und in Schulzweigen zu arbeiten, da man der Auffassung ist, dass ein Mehr an Entscheidungszeit förderlich für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler ist. Mit dem Blick für den ganzheitlichen Entfaltungsprozess sowie die große zeitliche Belastung der Kinder durch die Ganztagsschule mit 34 Unterrichtsstunden hat der Schulvorstand von seinem Gestaltungsrecht Gebrauch gemacht und die üblichen Hausaufgaben in die Unterrichtsstunden integriert. Eltern bestätigen, dass dadurch eine deutliche Entspannung im häuslichen Bereich eingetreten ist.

Nach der sogenannten Orientierungsphase werden die Klassen neu gebildet, wenn die Schülerinnen und Schüler ab dem 8. Jahrgang in die Schulzweige übergehen: Kinder mit mehr praxisbezogenen Lernfähigkeiten gehen in den Hauptschulzweig, Kinder mit praxisbezogenen und abstrakten Lernfähigkeiten besuchen den Realschulzweig und Kinder mit überwiegend abstrakten Lernfähigkeiten wechseln in den gymnasialen Zweig. Allen drei Schulzweigen gemein ist, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler nach dem Besuch der Jahrgänge 8, 9 und 10 den erweiterten Sekundarabschluss I erreichen, der zum Übergang in die Oberstufe der allgemeinbildenden und berufsbildenden Gymnasien berechtigt. Allerdings gilt auch hier: Ohne entsprechenden Einsatz und Fleiß kann man nur schwerlich dieses Ziel zu erreichen.

Profilangebote in den Jahrgängen 8-10 und weitere Fremdsprachenangebote in Spanisch sowie Latein

Um die Lernfreude der Schülerinnen und Schüler auch in den Jahrgängen 8-10 weiter zu fördern, bietet die Schule in den sogenannten Profilen eine umfangreiche Angebotspalette. So kann man zum Beispiel Spanisch und Latein als weitere Fremdsprachen erlernen.

Eine Chance für „Spätstarter“

Auf Grund des pädagogischen Angebots der Schule im Allertal haben insbesondere Schülerinnen und Schüler, die als sogenannte „Spätstarter“ ihre schulische Karriere beginnen, die Möglichkeit einen hochwertigen Abschluss zu erreichen. Anschließend bieten die Berufsbildenden Schulen und die berufliche Ausbildung weitere Chancen für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler, die nach der 10. Klasse die Schule im Allertal verlassen.

„Steckbrief“  der Schule im Allertal:

    • über  1000 Schülerinnen und Schüler
    • ca. 90 Lehrkräfte
    • 3 Sekretärinnen
    • 4 Hausmeister
    • 3 Schulsozialarbeiter
    • untergebracht in 5 Gebäuden
    • Ganztagsschule, dienstags/donnerstags verbindlich bis 15.45 Uhr, AG`s/Projekte montags/mittwochs
    • umfangreiches Mittagessenangebot
    • Fremdsprachenangebot in Englisch, Französisch, Spanisch, Latein
    • durchschnittliche Klassengröße 22 Schüler (gymnasialer Zweig 18 Kinder)
    • jahrgangsbezogene Beschulung in den Jahrgängen 5-7, hier keine Hausaufgaben
    • nur ein Klassenwechsel nach dem 7. Jahrgang
    • schulzweigbezogene Beschulung (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) Jahrgänge 8-10 mit den Profilangeboten Fremdsprachen, Wirtschaft/Technik, Gesundheit/Soziales
    • Homepage www.schule-im-allertal.de
    • Verwaltung: Meißendorfer Kirchweg 7, 29308 Winsen (Aller), Tel . 05143-66518-0